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So kommst du günstig durch die Heizsaison

Du hast schon einige kalte Monate hinter dir, aber es stehen auch noch ein paar kalte Monate vor der Tür. Damit du die restliche kalte Winterzeit ohne hohe Heizkosten überstehen kannst, haben wir einige Tipps für dich, um deine Heizung effizienter zu nutzen und gleichzeitig Geld zu sparen.

Redaktions-Team | Jan. 31, 2024 3 min
Eine junge Frau sitzt zugedeckt auf ihrem Sofa und sie hält eine Tasse in der Hand während sie aus dem Fenster schaut

1. Richtige Raumtemperatur einstellen

Wusstest du, dass jedes Grad Celsius weniger etwa 6 % an Heizkosten spart? Achte also darauf, dass du deine Heizung bewusst einstellst. Nach den Empfehlungen des Umweltbundesamtes sollte die Raumtemperatur im Wohnbereich nicht mehr als 20 Grad Celsius betragen. In der Küche sollten es circa 18 Grad Celsius sein und im Schlafzimmer etwa 17 Grad Celsius. Wenn es dir ein bisschen zu kalt ist, ziehe dir lieber einen Pullover über, fülle dir eine Wärmflasche oder heize dir ein Körnerkissen auf und trinke einen Tee, bevor du die Heizung höher drehst.

2. Regelmäßige Wartung der Heizanlage

Eine gut gewartete Heizanlage arbeitet effizienter und verbraucht weniger Energie. Lasse deine Heizung also regelmäßig überprüfen, um sicherzustellen, dass sie optimal funktioniert. Zur Überprüfung der Heizanlage gehört auch die Entlüftung der Heizkörper. Das kannst du sogar selbst machen. Dazu brauchst du nur einen kleinen Behälter, einen Lappen und einen Schlüssel, der auf die Entlüftungsventile passt. Wenn du keinen hast, kannst du einfach einen für ein paar Euro im Baumarkt kaufen. 
Wann muss ein Heizkörper entlüftet werden? Wenn dein Heizkörper „gluckert“ oder nicht richtig warm wird, solltest du ihn entlüften. In diesem Video wird kurz und knapp erklärt, wie du ganz einfach zu Hause deine Heizkörper entlüften kannst.

3. Richtiges Lüften

Lüfte kurz, aber intensiv, indem du täglich alle Fenster für etwa 5 bis 10 Minuten weit öffnest. Dadurch wird frische Luft hereingelassen und die Feuchtigkeit in den Räumen reduziert. Feuchte Luft kann sich nämlich kälter anfühlen, weswegen du dazu neigen könntest, die Heizung höher drehen zu wollen. Daher ist es wichtig, täglich zu lüften. Zudem kannst du durch richtiges Lüften die Schimmelbildung bei dir zu Hause vermeiden. Du merkst, dass richtiges Lüften einige Vorteile mit sich bringt. Also: wenn du morgens aufstehst, lüfte kurz für 5 bis 10 Minuten.

4. Dichtungen prüfen und erneuern

Überprüfe deine Fenster und Türen auf undichte Stellen. Dichtungen können im Laufe der Zeit verschleißen, was zu Wärmeverlusten führt. Du kannst poröse und undichte Fenster und Türen mit Schaumdichtungsband oder Gummidichtungen aus dem Baumarkt ganz einfach abdichten. Indem du die undichten Stellen abdichtest, sparst du Energie und auch Geld.

5. Thermostatregler nutzen

Nutze Thermostatregler an den Heizkörpern, um die Temperatur in jedem Raum individuell zu regulieren. Orientiere dich dabei an den oben genannten Raumtemperaturempfehlungen des Umweltbundesamtes.

6. Rollläden nutzen

Lasse deine Rollläden in der Nacht herunter, um die Wärme im Haus oder in der Wohnung zu halten. Diese dienen als zusätzliche Isolierung und verhindern, dass Wärme durch die Fenster entweicht.

7. Heizkörper nicht blockieren

Stelle sicher, dass keine Möbel die Heizkörper blockieren. Freie Heizkörper können die Wärme besser im Raum verteilen, was dazu führt, dass du die Heizung bei gleicher Temperatur effizienter nutzen kannst.

8. Günstige Gasanbieter:innen finden

Hast du schon darüber nachgedacht, deinen Gasanbietenden zu wechseln? Die Gaspreise sind für den Winter etwas gesunken, weswegen sich der Wechsel lohnen könnte. In neuen Gasverträgen bieten dir die Anbieter:innen als Neukunde:in günstige Preise an, die oft unter 12 Cent pro Kilowattstunde liegen. Wenn du dich auf die Suche nach einem neuen Vertrag machst, ist es wichtig, die Anbieter:innen zu vergleichen. Nutze dafür Vergleichsportale, wie check24 oder idealo.

Wenn du einen Vertrag gefunden hast, achte darauf, dass du diese drei Kriterien in deinem Vertrag wiederfindest:

  1. Die Vertragsbindung. Wenn du flexibel bleiben möchtest und den Vertrag bei Bedarf wechseln willst, empfehlen wir 0 bis 12 Monate Vertragsbindung. Wenn du planst, dich langfristig an den Vertrag zu binden, empfehlen wir eine Vertragsbindung von 12 bis 24 Monaten.
  2. Die Preisgarantie. Bei einer Preisgarantie können die Anbieter:innen die Preise für einen festgelegten Zeitraum nicht erhöhen.
  3. Die Kündigungsfrist. Bei der Kündigungsfrist halten wir zwei Wochen für verbraucherfreundlich. Sollten Anbieter:innen dir kündigen, hast du dann noch genügend Zeit, dich nach einem neuen Vertrag umzuschauen.

Mit diesen Tipps kannst du nicht nur die Wärme in deinem Zuhause effizienter nutzen, sondern auch deine Heizkosten während der gesamten Heizsaison reduzieren. Bleib warm und spar dabei Geld!