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Digitale Zahlungsarten einfach erklärt

Online shoppen gehört wie selbstverständlich zum Alltag und ist so einfach wie nie. Mit wenigen Klicks ist das neue Lieblingsstück bestellt. Dabei kommt neben der Wahl des Produkts spätestens beim Checkout auch die Auswahl der passenden Zahlungsart auf uns zu. Ob klassische Kreditkarte, PayPal, Sofortüberweisung oder „Buy now, pay later“ – jede Option hat ihre eigenen Vorteile, aber auch Punkte, auf die man achten sollte.
Gerade „Buy now, pay later” sorgt immer wieder für Diskussionen: Ist das praktisch oder gefährlich? Führt es schnell in die Schuldenfalle oder bietet es einfach nur mehr Freiheit beim Bezahlen? In diesem Artikel schauen wir uns an, was dahinter steckt, wie der Rechnungskauf funktioniert und wie du mit modernen Lösungen wie Riverty Flex und der Riverty Zahlpause deine Zahlungen bewusst und flexibel gestalten kannst – ohne den Überblick zu verlieren.

Sept. 4, 2026 5 min
Frau mit Handy

 „Buy now, pay later” – was ist das?

Du hast es vielleicht auch schon gehört oder kennst es unter „Jetzt kaufen, später zahlen”. „Buy now, pay later”, häufig mit BNPL abgekürzt, wird in vielen Onlineshops als Zahlungsart angeboten. In den (Sozialen) Medien wird sie mitunter auch kritisch gesehen und die ein oder andere Überschrift suggeriert, dass hier die Schuldenfalle wartet. In unserem aktuellen Blogartikel schauen wir uns die Mythen rund um BNPL mal genauer an.

Dabei steckt hinter „Buy now, pay later” eigentlich nur eine Zahlungsoption, die hierzulande besser als Rechnungskauf bekannt ist und von vielen Deutschen oft und gern genutzt wird. 

 

Der Rechnungskauf in Kürze

Dabei funktioniert der Rechnungskauf ziemlich einfach. Du entscheidest dich für einen Kauf – ganz egal wie groß oder klein die Anschaffung ist –, gehst online zur Kasse und wählst den Rechnungskauf als Zahlungsart. Du gibst dann deine Bestellung auf und erhältst im Anschluss eine Rechnung mit dem entsprechenden Fälligkeitsdatum, meist sind es 14 oder 30 Tage. Bis dahin muss deine Zahlung eingegangen sein. Oft zahlst du klassisch per Überweisung oder Pay-by-Link, bei einigen Anbietern kannst du auch ein Lastschriftmandat erteilen, sodass der Betrag dann pünktlich zur Fälligkeit abgebucht wird. Letzteres hat den Vorteil, dass du nicht befürchten musst, den Termin versehentlich zu vergessen.

Der große Vorteil beim Rechnungskauf: Du musst nicht in Vorleistung gehen, kannst die Ware in Ruhe prüfen, anprobieren oder zurückschicken, bevor du zahlst.

Doch solltest du natürlich kein Geld ausgeben, das du nicht hast. Denn auch wenn „später zahlen“ verlockend klingt: Am Ende ist es eine ganz normale Verbindlichkeit, die du fristgerecht begleichen musst. Es lohnt sich, im Blick zu behalten, wie viele offene Rechnungen du hast und ob du diese realistisch zum Fälligkeitsdatum bezahlen kannst.

Zahlungen, die sich deinem Leben anpassen: Flex und Pause

Manchmal passt das standardmäßige Zahlungsziel von 14 oder 30 Tagen einfach nicht zur persönlichen Situation. Vielleicht kommen mehrere größere Ausgaben zusammen, das Gehalt wird später überwiesen oder du möchtest einen Kauf über mehrere Monate verteilen, ohne direkt einen klassischen Kredit aufzunehmen.

Genau hier setzen flexible BNPL-Lösungen wie Flex und die Zahlpause an. Sie helfen dir, deine offenen Rechnungen an dein Budget anzupassen – und zwar gezielt und bewusst.

 

Rechnungen mit Flex aufteilen

Mit Flex von Riverty kannst du deine Einkäufe in planbare Teilbeträge aufteilen. Aus einer einmaligen Zahlung wird also eine übersichtliche Ratenzahlung, die besser zu deinem monatlichen Budget passt. Flex kannst du auf deine offene Rechnungen anwenden – du wählst im Checkout also erst den Rechnungskauf und wandelst den offenen Betrag per Riverty-App in einen Zahlungsplan um. 

So funktioniert’s:

  • In kleinere Beträge aufteilen: Anstatt den gesamten Betrag auf einmal zu bezahlen, kannst du ihn in mehrere Monatsraten splitten und zahlst den Betrag so nach und nach ab.
  • Laufzeit wählen: Du entscheidest, über welchen Zeitraum du den Betrag zurückzahlen willst. Die Laufzeit und Ratenhöhe kannst du jederzeit anpassen, auch während die Rückzahlung läuft.
  • Überblick behalten: In der Riverty-App kannst du jederzeit einsehen, wie viel du bereits bezahlt hast und wann die nächste Rate fällig ist.

Übrigens, du kannst auch mehrere offene Rechnungen zu einem Gesamtbetrag zusammenfassen und diesen mit einem monatlichen Betrag abzahlen. Der Vorteil: Du hast nur einen Zahlplan und musst nicht mehrere Fälligkeitsdaten im Blick haben. 

Flex kann dich zum Beispiel unterstützen, wenn  

  • eine größere Anschaffung ansteht (etwa Kleidung für eine Hochzeit, Technik oder Möbel),
  • du nicht das komplette Budget auf einmal belasten möchtest,
  • du planbare monatliche Raten bevorzugst, statt mehrere Einmalzahlungen zu jonglieren.

Wichtig: Flex ist eine Kreditform. Überlege vorab, welcher Betrag sich monatlich realistisch in deinen Alltag einfügt, ohne dass andere Ausgaben ins Wanken geraten.

 

Rechnungen pausieren

Manchmal kommt etwas dazwischen und man braucht ein bisschen mehr Zeit zum Bezahlen. In diesen Fällen kannst du deine offene Rechnung pausieren, also dein Fälligkeitsdatum verschieben. 

Ein paar typische Fälle, in denen die Zahlpause von Riverty helfen kann: 

  • Dein Gehalt kommt kurz nach dem ursprünglichen Fälligkeitsdatum, du möchtest aber keine Lücke entstehen lassen.
  • Es sind unerwartete Kosten aufgetaucht (z. B. Autoreparatur, Nachzahlung), und du brauchst kurzfristig Luft.
  • Du möchtest mehrere offene Beträge so legen, dass sie besser zu deinen regelmäßigen Einnahmen passen.

Der Vorteil der Zahlpause: Du behältst weiterhin den Überblick über deine Zahlung, verschaffst dir aber etwas Spielraum, ohne auf eine dauerhafte Ratenzahlung umzusteigen. 

Auch hier gilt: Die Zahlpause ist ein Instrument zur Entlastung, kein Freifahrtschein, dauerhaft über die eigenen Mittel zu leben. Nutze sie gezielt und mit Blick auf deine kommenden Ausgaben.

 

Andere Zahlungsmethoden im Überblick

Damit du besser einschätzen kannst, wann BNPL, Flex oder die Zahlpause zu dir passen, lohnt ein kurzer Blick auf andere gängige Zahlungsarten im Onlinehandel.

Kreditkarte

  • Sofortige Belastung oder Sammelabrechnung am Monatsende.
  • Gut geeignet für schnelle, internationale Zahlungen.
  • Wichtig: Abrechnungen checken und vermeiden, in teure Kreditrahmen zu rutschen.

Paypal und ähnliche Wallets

  • Bequeme Zahlung ohne direkte Eingabe von Bankdaten im Shop.
  • Teilweise auch Käuferschutzfunktionen.
  • Die Belastung erfolgt meist sofort oder wird zeitnah vom verknüpften Konto abgebucht.

Überweisung und Echtzeitüberweisung

  • Du musst die Überweisung selbst initiieren.
  • Standardüberweisung dauert etwa einen Tag, am Wochenende oder Feiertagen werden keine Überweisungen abgewickelt. Das solltest du für eine pünktliche Zahlung berücksichtigen.
  • Echtzeitüberweisung: Empfänger erhält Geld in ca. 10 Sekunden.
  • Je nach Bank eventuell mit Gebühren verbunden, viele bieten es mittlerweile aber kostenlos an.

Lastschrift

  • Erteilst du ein Lastschriftmandat, wird der fällige Betrag automatisch von deinem Konto abgebucht. 
  • Besonders praktisch für wiederkehrende Zahlungen und um Fristen nicht zu verpassen. 
  • Du solltest sicherstellen, dass vor dem Abbuchungstermin dein Konto ausreichend gedeckt ist, um Rückbuchungsgebühren zu vermeiden.

Wie du BNPL, Flex und Zahlpause bewusst nutzt

Im Vergleich zu den oben genannten Optionen bieten BNPL-Lösungen wie der Rechnungskauf, Flex oder die Zahlpause mehr zeitliche Freiheit. Mit dieser Freiheit geht aber auch Verantwortung einher.

Ein paar einfache Tipps:
Behalte deine offenen Rechnungen und Zahlpläne im Blick.
Prüfe dein Budget, bevor du einen Einkauf tätigst, besonders bei höheren Beträgen.
Wenn du merkst, dass eine Fälligkeit knapp werden könnte, informiere dich rechtzeitig über Optionen wie Flex oder Zahlpause, statt Mahngebühren zu riskieren.

Richtig eingesetzt ist „Buy now, pay later“ ein hilfreiches Tool, um deine Finanzen im Alltag zu organisieren. Mit flexiblen Optionen wie Flex und Zahlpause hast du mehr Freiheit, wann und wie du zahlst – vorausgesetzt, du triffst deine Entscheidungen bewusst und im Rahmen deiner finanziellen Möglichkeiten.

Häufige Fragen rund um Zahlungsmethoden