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Financial Glossary | Trading

Kurzdefinition - Trading

"Der Begriff Trading meint den Handel von Wertpapieren mit dem Ziel, sie aufgrund von Kursschwankungen möglichst schnell gewinnbringend zu verkaufen. Die verschiedenen Trading-Strategien wie Positionstrading, Swingtrading und Day-Trading unterscheiden sich in der Haltedauer der gehandelten Produkte und erfordern neben einem Depot lediglich einen Internetzugang und möglicherweise eine Trading-Software."

Was ist ein Trading?  

Übersetzt aus dem Englischen ins Deutsche bedeutet Trading so viel wie Handel – und genau darum geht es: den Handel von Wertpapieren wie Aktien, Anleihen oder Fondsanteilen. Ziel ist es, Wertpapiere einzukaufen, um sie möglichst schnell mit Gewinn wieder zu veräußern. Das gelingt durch Kursschwankungen. Wird ein Wertpapier gekauft und der Kurs steigt, erhöht sich der Preis, zu dem es in der Folge wieder verkauft werden kann. Fällt der Kurs dagegen, droht ein Verlust. Diese spekulative Art des Wertpapierhandels bezeichnet man als Trading. 

 

Wie funktioniert Trading? 

Wer Trading betreiben möchte, braucht ein Depot. Darin verwahren Anleger:innen ihre Wertpapiere, die sie über den Handel gekauft haben. Ansonsten braucht es nichts weiter als einen Internetzugang und bestenfalls eine Trading-Software, die beim Handel hilft. 

 

Welche Trading-Strategien gibt es? 

Das kommt darauf an, in welcher Intensität getradet werden soll. Beim sogenannten Positionstrading wird ein Produkt meist mehrere Tage oder sogar Monate gehalten, ehe es wieder verkauft wird. Beim Swingtrading verkürzt sich der Zeitraum auf nicht mehr als ein paar Tage. Noch kürzer geht es beim Day-Trading oder Intra-Day-Trading zu. Hierbei ist das Depot am Ende eines jeden Tages leer – also alle Käufe wieder veräußert. Welches Produkt gehandelt wird, steht den Tradern übrigens frei. Fällt die Wahl auf ein Wertpapier mit hoher Kursschwankung, kann das innerhalb kurzer Zeit zu hohen Gewinnen führen – oder Verlusten. So ist etwa der Kurs des Bitcoins Ende innerhalb weniger Monate um das Fünffache gestiegen. Der Dax dagegen schwankt deutlich weniger. Am Ende geht es darum, das Wertpapier im richtigen Moment zu verkaufen, um maximalen Gewinn zu erzielen. Aber das ist leichter gesagt, als getan. 

 

Verwandte Begriffe

Aktien

Aktien sind Beteiligungen an Aktiengesellschaften und ermöglichen es den Käufern, am Gewinn des Unternehmens teilzuhaben und Stimmrechte auf Hauptversammlungen auszuüben. Es ist ratsam, Aktien breit gestreut und langfristig anzulegen, da sie tendenziell im Wert steigen und Kurseinbrüche über die Jahre hinweg ausgleichen können.

Anleihen

Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, bei denen Geld an Staaten oder Unternehmen verliehen wird, das später mit festgelegten Zinsen zurückgezahlt wird. Sie sind eine Möglichkeit der Geldanlage und können je nach Emittenten sicher oder risikoreich sein. 

Fonds

Fonds sind Anlageinstrumente, bei denen mehrere Anleger:innen Kapital einzahlen und Fondsanteile erhalten. Ein Fondsmanager investiert dieses Kapital in verschiedene Vermögenswerte wie Aktien, Anleihen oder Immobilien. Es gibt aktive Fonds, die von Fondsmanagern verwaltet werden, und passive Fonds wie ETFs, die einen Index wie den DAX abbilden. 

Wertpapiere

Ein Wertpapier ist eine Urkunde, die ein Vermögensrecht verbrieft, wie beispielsweise Aktien, Schuldverschreibungen oder Anteile an Investmentfonds. Ein Wertpapier-Sparplan ermöglicht es Anlegern, regelmäßig feste Beträge in Wertpapiere wie Fondsanteile oder Aktien zu investieren, während festverzinsliche Wertpapiere wie Anleihen oder Rentenpapiere vorher festgelegte Zinsen und Laufzeiten bieten.