Von Process Excellence zu AI: Wie Phiwi Moyo ihre Karriere bei Riverty gestaltet
Die Karriere von Phiwinhlanhla „Phiwi“ Moyo bei Riverty zeigt, wie berufliche Entwicklung gelingen kann: indem man auf vorhandener Erfahrung aufbaut und sie in neue Bereiche mitnimmt.
Innerhalb von drei Jahren ist sie von der Leitung strategischer Projekte zur Prozessverbesserung im Bereich Operations in eine Rolle gewechselt, in der sie den Wandel durch AI bei Riverty mitgestaltet. Heute verbindet sie ihr Wissen aus Prozessoptimierung, bereichsübergreifender Zusammenarbeit und Unternehmenswandel mit der praktischen Arbeit an Lösungen mit AI.
Hi, ich bin Phiwi
Ich bin Senior AI Process Consultant in der AI Unit von Riverty. Zu Riverty kam ich als Senior Process Excellence Manager. Damals wollte ich vor allem verstehen, wie Arbeit im Alltag funktioniert. Und ich wollte Menschen zusammenbringen, um Abläufe gemeinsam zu verbessern.
Heute verbinde ich meinen Hintergrund in Prozessoptimierung und Transformation mit AI. Ich will geschäftliche Herausforderungen wirklich verstehen, bringe die dafür passenden Menschen zusammen, denke Prozesse neu und entwickle AI-Lösungen, die unsere Art zu arbeiten verändern können.
Phiwinhlanhla Moyo
Senior AI Process Consultant
Auf Erfahrung aufbauen und neue Kompetenzen entwickeln
Eine der wichtigsten Erfahrungen meiner Zeit bei Riverty ist für mich, wie viel Entwicklung möglich ist, wenn man seine Fähigkeiten kontinuierlich erweitert und gleichzeitig auf dem aufbaut, was man schon kann. Der Wechsel von Global Operational Excellence in die AI Unit war für mich ein spannender nächster Schritt. Dabei konnte ich meine Erfahrung in strategischer Transformation und bereichsübergreifender Zusammenarbeit mit neuen technischen Fähigkeiten verbinden.
Im Bereich Process Excellence hatte ich die Möglichkeit, strategische Initiativen und bereichsübergreifende Teams zu leiten. Dabei habe ich viel darüber gelernt, Orientierung zu geben, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und die richtigen Bedingungen dafür zu schaffen, dass Menschen ihr Bestes einbringen können.
Der Wechsel in die AI Unit brachte dann eine ganz andere Herausforderung mit sich. Durch das Bertelsmann-Stipendium, interne Lernangebote und viele Möglichkeiten, Dinge direkt auszuprobieren, entwickelte ich mich vom Definieren und Konzipieren von Lösungen hin dazu, sie tatsächlich selbst zu bauen.
Wenn mir vor einem Jahr jemand gesagt hätte, dass ich schon bald AI-Lösungen entwickeln würde, hätte ich das wahrscheinlich selbst nicht ganz geglaubt. Besonders spannend finde ich, dass ich heute die gesamte Entwicklung begleiten kann: von der Identifikation einer geschäftlichen Herausforderung und der Neugestaltung eines Prozesses bis hin zur Entwicklung und Erprobung einer funktionierenden technischen Lösung.
Mit dem Problem starten, nicht mit der Technologie
Meine Arbeit bewegt sich heute an der Schnittstelle von Prozessen, Menschen und AI. Gemeinsam mit Kolleg:innen aus unterschiedlichen Bereichen versuche ich zunächst, eine geschäftliche Herausforderung zu verstehen und den dahinterliegenden Prozess zu analysieren. Anschließend entwickeln und bauen wir eine passende Lösung, zum Beispiel mit Airi (Riverty's interner AI-Assistent), Copilot Studio, Claude oder Rovo Studio.
Dabei geht es mir nicht darum, AI um der AI willen einzusetzen. Entscheidend ist für mich, herauszufinden, wo sie wirklich einen Mehrwert schafft: indem sie unnötige Arbeit reduziert, ein konkretes Problem löst oder Menschen mehr Zeit für die Aufgaben gibt.
Die technisch anspruchsvollste AI-Lösung ist nicht automatisch die beste. Die beste Lösung ist die, die ein echtes Problem löst, die Menschen tatsächlich nutzen möchten und die langfristig betreut werden kann.
Bessere Lösungen entstehen durch unterschiedliche Perspektiven
AI ist von Natur aus bereichsübergreifend, und genau das schätze ich an meiner Arbeit. Ich lerne von Kolleg:innen mit ganz unterschiedlichen fachlichen und technischen Perspektiven, schaffe Klarheit über ein Problem und bringe die Expertise zusammen, die notwendig ist, um aus einer Idee etwas Konkretes zu machen.
Die besten Lösungen entstehen selten durch eine einzelne Person. Sie entstehen, wenn Menschen mit unterschiedlichen Stärken ein gemeinsames Ziel verfolgen und den Raum haben, ihren Beitrag zu leisten.
Zusammenarbeit war für mich schon immer einer der wertvollsten Aspekte meiner Arbeit bei Riverty. Einer meiner stolzesten Momente war deshalb der Team Player Award bei den Riverty Awards 2025. Die Anerkennung hat mir viel bedeutet, weil sie für etwas steht, das mir wirklich wichtig ist: gemeinsam zu arbeiten, Kolleg:innen zu unterstützen und Menschen zusammenzubringen, um gemeinsame Ziele zu erreichen.
Verantwortung, Lernen und die Freiheit, sich weiterzuentwickeln
Was ich besonders schätze, ist die Kombination aus Vertrauen, Zugänglichkeit und der Möglichkeit, sich immer wieder neu zu erfinden. Ich konnte von Process Excellence in die AI Unit wechseln, ohne meine bisherigen Erfahrungen zurückzulassen.
Für mich entsteht die stärkste persönliche Entwicklung dann, wenn Lernen mit Verantwortung verbunden ist. Wenn man den Freiraum bekommt, Dinge voranzutreiben, Entscheidungen zu treffen, Menschen zusammenzubringen und das Gelernte in konkrete Wirkung umzusetzen.
Mein Rat an alle, die bei Riverty starten wollen
Wenn du über eine Karriere bei Riverty nachdenkst, ist mein Rat: „Bleib neugierig, knüpfe Kontakte über dein direktes Team hinaus und sei bereit, immer wieder Neues zu lernen.“
Veränderung kann sich zunächst ungewohnt anfühlen. Aber wie meine eigene Entwicklung gezeigt hat, kann sie deine Karriere auch in eine Richtung führen, die du dir vorher nicht vorgestellt hast.
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In ihrer Rolle arbeitet Phiwi an der Schnittstelle von Prozessen, Menschen und AI. Sie beschäftigt sich mit geschäftlichen Herausforderungen, analysiert Prozesse und entwickelt gemeinsam mit Kolleg:innen aus unterschiedlichen Bereichen AI-Lösungen.
Das Bertelsmann-Stipendium, interne Lernangebote und praktische Erfahrungen haben ihr dabei geholfen, sich vom Definieren und Konzipieren von Lösungen hin zur tatsächlichen Entwicklung dieser Lösungen weiterzuentwickeln.
Für sie zählen Neugier, strukturiertes Denken, Zusammenarbeit und Offenheit dafür, nicht auf alles selbst eine Antwort haben zu müssen. Wichtig ist außerdem, zuerst das geschäftliche Problem zu verstehen, bevor man sich für die Technologie begeistert, und bereit zu sein, kontinuierlich weiterzulernen.
„Bleib neugierig, knüpfe Kontakte über dein direktes Team hinaus und sei bereit, immer wieder Neues zu lernen und auch umzulernen.“